Geothermie - Wärme aus der Erde
In Geothermie-Kraftwerken wird Wärme aus der Erde verwendet. Beispielsweise wird warmes Wasser aus tausenden Metern Tiefe an die Erdoberfläche gepumpt und dort mittels Wärmetauschern Energie
erzeugt. Der Clou an der Sache: Das Pumpen verbraucht weniger Strom als man gewinnen kann und so ergibt sich eine positive Energiebilanz. Da es grundsätzlich unterhalb der Erde wärmer ist, könnte
dies ein Konzept sein, in Zukunft überall auf einfache Weise Energie zu gewinnen. Ohne Kohle, ohne Öl, ohne Uran!
Supersize-Solarzellen für effizientere Solarstrom-Erzeugung
Vier Unternehmen aus der Solarbranche sowie dem Solarzentrum Erfurt haben ein innovative Solarpanel entwickelt. Bei den Unternehmen handelt sich um die ersol Solar Energy AG, PVA TePla AG, Roth
& Rau AG und Crystal Growing Systems GmbH. Jedes der Unternehmen hat modernste Technologien beigesteuert, damit das Endprodulkt entwickelt werden konnte.
Mit einer Kantenlänge von 210 Millimetern übertrifft die Leistungsfähigkeit einer dieser sogenannten SuperSize-Solarzellen die Leistung von bisherigen Panels um 80%. Da die produzierbaren Stückzahlen
pro Jahr gleich bleiben, bedeutet dies gleichzeitig einen 80% höheren Output. Für die Photovoltaik-Industrie scheint ein großer Schritt voran gelungen.
CO2-neutrale Ferien - Urlaub ohne Reue
Wer künftig nach Mallorca zum Sangria-Kampftrinken aus dem Eimer oder anderem Urlaubsvergnügen möchte, der kann dies in Zukunft auch fast völlig unbelastet von Klimasünden machen.
Auf myclimate.ch gibts das CO2-neutrale Flugticket und auf mallorca-today.de den CO2-neutralen Mietwagen. Die pro Kopf durch die Verkehrsmittel erzeugten Abgase werden in einen Euro-Betrag umgerechnet, der dann in Klimaschutzprojekte investiert wird. Fehlt eigentlich nur noch die Klimapauschale im Hotel, am Ballermann Strand und im Bierkönig/Oberbayern und der gesamte Urlaub verläuft CO2-neutral. Eine Spitzen Sache!
Eine Spitzen Sache? Naja, irgendwie erinnert mich das Ganze an das Leisten von ABlasszahlungen an die Kirche im Mittelalter. Erst sündigen, dann zahlen und vergeben bekommen. War damals mehr als
nur fragwürdig und ist es heute noch!
Mehr Wälder statt Biokraftstoffe - Für ein besseres Klima!
Ganz Deutschland ist im Biokraftstoff-Fieber. Immer mehr Tankstellen verkaufen Biodiesel und auch in den "normalen" Diesel müssen mittlerweile per Gesetz ein paar Prozent des Diesels aus
nachwachsenden Rohstoffen gewonnen beigemischt werden. In anderen Ländern wie z.B. Brasilien setzt man großflächig auf Bio-Ethanol aus Kraftstoff.
Die Idee des Klimaschutzes finde ich zwar sehr gut, aber ob der Einsatz solcher Alternativer Kraftstoffe wirklich sinnvoll ist? Denn schließlich müssen Zuckerrübern (zur Ethanolgewinnung) und Raps (für Rapsöl) erst einmal angebaut werden. Dazu muss aber erstmals Land gewonnen werden und dabei werden oft Wälder abgeholzt. Des weiteren müssen die Felder bestellt werden und das funktioniert nur mit Maschinen, die widerum Kraftstoff verbrauchen. Die Ökobilanz von Biodiesel und Bioethanol ist also mitnichten plusminus null, sondern genauso wie beim normalen Benzin negativ.
Wälder dagegen bremsen den Klimawandel, da sie Kohlendioxid speichern und somit maßgeblich zum CO2-Abbau beitragen. Vergleicht man die CO2-Einsparung von Agrarflächen von Wäldern und Biokraftstoffen, wird beim Wald ein Vielfaches des Treibhausgases gespeichert. Sicherlich ist Biokraftstoff besser als herkömmliches Benzin, aber das ultimative Konzept gegen den Klimawandel ist es sicher nicht!
Alternative Energien & Klimawandel
